Grüne Hochzeit von Rainer und Maria Magdalena Strohkirch

Am 04. Februar durften wir in unserer Gemeinde an der Grünen Hochzeit von Rainer Strohkirch und seiner lieben Frau Maria Magdalena teilnehmen.
Den Gottesdienst, der unter dem Wort aus Römer 13,7 stand und sich indirekt auf den 10. Glaubensartikel bezieht, hielt Priester Bernd Poetzing. Als Dienstleiter mit über 65 Jahren stellte er auch zugleich fest, dass man nie zu alt für solch eine erstmalig vorzunehmende Segenshandlung ist, solange man nicht offiziell in den Ruhestand versetzt wurde.

Im Gottesdienst selbst wurde an einigen Stellen auch auf Besonderheiten eingegangen. Denn wir durften zahlreiche Gäste unter uns haben, die sich weder mit der Liturgie der Neuapostolischen Kirche auskannten, noch darauf vorbereitet waren, wie die Segenshandlung der Grünen Hochzeit in einen Gottesdienst integriert wird

 Die Handlung selbst wurde unter den Trauspruch aus Jesaja 41,10 gestellt. So wie Gott seinem erwählten Volk damals durch seinen Propheten Jesaja verkündete: "fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit", möge dies auch für das Ehepaar Strohkirch spürbar und erlebbar werden. Wenn eine rechte Hand eine andere rechte Hand immer festhält, ist es auch manchmal erforderlich, etwas nicht so wichtiges mit der schwächeren linken Hand zu greifen oder etwas anderes loszulassen. Im Verlauf der Handlung wurde noch darauf hin gewiesen, dass sich jemand, der sich immer in den anderen hineinzuversetzen sucht, einen festen Platz im Herzen des anderen finden könne. Die Ratschläge, immer auf die Stärken des anderen zu achten und die eigenen Schwächen nicht zu vergessen, sowie auch gemeinsam über unterschiedliche Meinungen zu reden, rundeten die Handlung ab.
Im Anschluss gab es bei Suppe und Kaffee und Kuchen im Jugendraum noch ein schönes Beisammensein mit regem Gedankenaustausch.


Wir wünschen unseren Geschwistern Strohkirch für den gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie immer einen festen Platz in unserer Gemeinde haben.