Als Eingangslied sang die Gemeinde das Lied Nr. 132 „Wer da will, der komme.“ Im Eingangsgebet sagte der Apostel: „Mögen viele Seelen Gnade und Barmherzigkeit erleben“.
Als Textwort hörten wir aus der Offenbarung des Johannes 1, Teil 17 und 18 „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“
Der Chor trug das Lied: „Weil du, oh Vater bei mir bist“ vor.
Unser Apostel wünschte uns zu Beginn seiner Predigt ein tiefes, inniges Verbundensein zur Ewigkeit. Er sprach weiter, dass Gott den Menschen zugewandt sei. Er sorge sich auch noch heute um die Menschen, ob in schwierigen Situationen, in Ängsten oder Sorgen. Er lege seine Hand auf unsere Schulter: ,,Du bist nicht allein“. Wir mögen Gott wahrnehmen. Er wende sich uns zu, es wird alles, alles gut werden. Selbst wenn Seelen hier auf der Erde Gewalt ausgesetzt waren oder ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben, könne die Seele Friede und Freude erleben.
„Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte“ Weiter sprach der Apostel: „Gott möchte nicht den Tod der Menschen, sondern ewige Freiheit. Jesus Christus spricht das letzte Wort, nicht wir. Der Herr kennt alle Menschen und weiß, wie sie in die Ewigkeit ziehen, jeder tritt in den Bereich, wie der Zustand der Seele war. Der Herr hat die Schlüsselgewalt, um Bereiche zu öffnen, damit der Mensch dort heraus kann. Der letzte Tod, die ewige Trennung von Gott, er will das nicht. Wir bleiben Sünder und unvollkommen bis zuletzt.“ Dann hören wir die Frage: „Hast du mich lieb?“ Es gäbe nur "Ja" oder "Nein", um ewige Gemeinschaft mit Gott zu haben.
Der Chor sang nun das Lied aus dem Chorbuch Nr. 462 ,,Wir sind nur Gast auf Erden“.
Unser Bezirksvorsteher Dirk Karbinski diente uns anschließend und ging auf den Schwerpunkt des Gottesdienstes ein: „Fürchte dich nicht, ich bin der erste und der letzte. Gott kennt die Menschen, starten wir jeden neuen Morgen mit ihm in den Tag. Wir mögen in Fürbitte für unerlöste Seelen eintreten, wir trauen auf Gottes Barmherzigkeit.“
Danach wurden wir mit dem Lied aus dem Chorbuch Nr. 117 ,,Näher noch näher“ von dem Chor erfreut.
Anschließend wurde unser Bezirksevangelist Wolfgang Prange an den Altar gerufen. Er sagte, manches Mal habe man ein besonderes Gefühl zur Ewigkeit. Er sei dankbar geworden, dass Gott über unsere Seele urteile. Er sei derjenige, der die ganze Wahrheit von einem kenne. Und wir können uns ein Stück fallen lassen
Zur Überleitung der Sündenvergebung und des heiligen Abendmahles sagte der Apostel: „Gott spricht ein gerechtes Urteil.“ Er möchte, dass wir ihn liebhaben und er wird uns alles vergeben, was wir verkehrt gemacht haben. Zur Buße sangen wir zusammen das Lied Nr. 121 „Darf ich wiederkommen, mit der gleichen Schuld?“
Da wir eine große Schar an Gottesdienstteilnehmenden waren, sangen wir zum Abendmahl aus den Liedern: 247 „ Lobt Gott erlöste Seelen“ sowie 408 „Hört Jesus ruft“ und 297 „Zu Jesu Füßen“.
Danach feierte der Apostel das Abendmahl für die Entschlafenen, welches der Chor mit dem schönen Lied aus dem Chorbuch Nr. 408 „Die Erlösten warten unser in der Ewigkeit“ einleitete. Im Gebet sagte der Apostel: ,,Mögen alle Seelen Frieden finden, göttliche Freude empfinden und das allen Gnade zuteilwird“. Den Ausklang setzte der Chor mit dem Lied aus dem Chorbuch Nr. 401 „Ach könnte ich schon wallen“.
Nach Gebet und Segen endete dieser besondere Gottesdienst. Zum Abschluss sang der Chor, begleitet von unserem Vorsteher Daniel Marx an der Orgel, das Lied aus dem Chorbuch Nr. 332 „Ich glaube fest das alles anders wird“.
Beim anschließenden Kirchenkaffee konnten wir noch Gemeinschaft pflegen und wer wollte, konnte sich von unserem Apostel Steinbrenner verabschieden, welcher am 19.03.23 in Lüneburg von unserem Stammapostel in den wohlverdienten Ruhestand gesetzt wird.
Text: Sabine Thies und Fotos: Maren Harun
Neuapostolische Kirche