Nach der Eröffnung und Begrüßung durch unseren Gemeindevorsteher (Priester Daniel Marx) startete das Programm mit einem Impulsvortrag von unserem Hirte in Ruhe Manfred Henke, in dem er eindrucksvoll einen Einblick in die Geschichte der Neuapostolischen Kirche gab, vom Albury-Kreis in England und den ersten Aposteln der Neuzeit über den Bruch der Katholisch-apostolischen Kirche mit ihrer Hamburger Gemeinde und deren Weiterentwicklung in die neuapostolische Kirche (für Interessierte lohnt sich ein Blick auf nak.org/de/kirche/geschichte).
Musikalisch ging es anschließend weiter: Trompete und Orgel lockten zum Zuhören, ein Quartett sorgte für eine andächtige Stimmung und zum Schluss wurde gemeinsam mit der Orgel das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ angestimmt.
Nach dieser Stärkung der Seele ging es zur Stärkung des Leibes in den Innenhof, wo bereits ein Salatbuffet sowie Würstchen und Fleisch vom Grill warteten. Bei schönem Sonnenwetter wurde gegessen, geredet und gelacht – kurz gesagt, Gemeinde erlebt.
Ein besonderer Programmpunkt war das offene Singen. Alle waren eingeladen, um das Klavier herum mitzumachen und bekannte Lieder und Kanons zu singen.
Danach richtete dich der Blick auf die Geschichte der Gemeinde Lübeck. Von ihrer Gründung über die verschiedenen Stationen in der Altstadt und die Zerstörung im zweiten Weltkrieg bis zum Bau des jetzigen Kirchengebäudes im Ellerbrook. Eben ganz im Sinne des Mottos „Im Herzen der Stadt – im Wandel der Zeit“.
Ein kurzer Impuls zum Thema „Glaube im Alltag“ von Diakon Claas Heymann lud anschließend dazu ein, darüber nachzudenken, welche Rolle der Glaube mitten im täglichen Leben spielen kann.
Bei Kaffee und Kuchen klang der Tag gemütlich aus und es gab reichlich Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen.
Neben dem offiziellen Programm gab es außerdem einiges zum Mitmachen und Entdecken: eine Ikonenausstellung und Aufsteller zur Geschichte der Gemeinde und der Orgel luden zum Anschauen ein. Auf der hölzernen Jubiläumszahl konnte jeder seinen eigenen bunten Handabdruck hinterlassen, am Glücksrad gab es kleine Geschenke zu gewinnen und bei einer Rallye konnte die Kirche erkundet werden – wie viele bunte Fenster hat unsere Kirche eigentlich und wo war früher der Haupteingang?
Zum Abschluss kamen wir noch einmal im Kirchenschiff zusammen. Ein gemeinsames Gebet und der Blick auf den vergangenen Tag machten deutlich, wie dankbar wir sein können. Für die Musik, für die Impulse und die Gespräche, und für unsere bunte, vielfältige Gemeinde. Kirche ist eben viel mehr als nur ein Gebäude.
Vielen Dank an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet haben!
Neuapostolische Kirche